13. Oktober Internationaler Tag der Katastrophenvorsorge
Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration nutzt diesen Aktionstag im Oktober 2026 für eine gezielte Aufklärungskampagne zum Thema Eigenvorsorge und stärkt den Katastrophenschutz im Freistaat durch neue Infrastrukturen. Das Innenministerium und das angegliederte Landesamt für Bevölkerungsschutz (LfB) setzen dabei auf zwei Schwerpunkte:
1. Aufruf zur privaten Krisenvorsorge („Vorsorge beginnt zu Hause“)
Unter dem Motto „Sicherheit entsteht gemeinsam“ ruft das Innenministerium Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die eigene Resilienz zu stärken. Behörden und Einsatzkräfte bereiten sich kontinuierlich vor, doch im Ernstfall zählt auch die Handlungsfähigkeit jedes Einzelnen.
• Empfehlung: Bürger sollten in der Lage sein, sich im Notfall (z. B. bei längerem Stromausfall oder Unwetterlagen) für mindestens drei bis zehn Tage selbst zu versorgen.
• Das Ministerium verweist hierfür auf den aktuellen Ratgeber und die Checklisten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
2. Rekordinvestitionen und neue Zentren in Bayern
Passend zum Aktionstag unterstreicht Innenminister Joachim Herrmann die massiven staatlichen Investitionen in den bayerischen Bevölkerungsschutz.
• Budget: Im Doppelhaushalt 2024/2025 wurden die Mittel für den Katastrophenschutz auf 92 Millionen Euro angehoben – dieses hohe Niveau wird auch im aktuellen Doppelhaushalt 2026/2027 nahtlos fortgeführt.
• Infrastruktur-Meilenstein: Flankierend zum Tag der Katastrophenvorsorge weihte Innenminister Herrmann im oberfränkischen Schney (Landkreis Lichtenfels) ein hochmodernes Katastrophenschutzzentrum ein. Dort werden künftig die Ausstattung für den Ernstfall, die örtliche Einsatzleitung und die Freiwillige Feuerwehr unter einem Dach gebündelt, um bei Großschadenslagen – wie dem Starkregen im Juni 2024 – schneller reagieren zu können.




